Tagungsbericht zum 45. Rechtshistorikertag in Wien
Anlässlich des 45. Rechtshistorikertags versammelten sich von 14. bis 18. September 2026 zahlreiche internationale Wissenschafter:innen in Wien, um an diesem für Rechtshistoriker:innen bedeutenden Kongress teilzunehmen, darunter auch Prof. Ziegerhofer, Dr. Gaßner-Olechowski, Dr. Gollob, Mag. Prabitz und Dr. Peinhopf. Unter dem Motto „Interkulturalität im Recht“ wurde dem Auditorium ein sich sowohl chronologisch als auch geografisch breit erstreckendes Themenspektrum präsentiert: Neben aufschlussreichen Beiträgen zur Erforschung antiker arabischer, ägyptischer, griechischer und römischer Quellen wurden Einblicke in spätmittelalterliche muslimische Rechtsüberlieferungen gewährt und straf- sowie zivilverfahrensrechtliche Aspekte von den Habsburgern bis ins Heute beleuchtet. Während Anita Ziegerhofer den Vorsitz in der Sektion „Interkulturalität in der Habsburgermonarchie“ innehatte, präsentierte Miriam Gaßner-Olechowski ihr Projekt „Transfer of Legal Thought through Migration in the Afermath of Word War II“ in Form eines Posters.
Das Tagungsprogramm wurde durch feierliche Empfänge an der Universität Wien und an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, eine musikalische Darbietung in der Jesuitenkirche sowie ein abschließendes Gala-Dinner im berühmten Weltmuseum abgerundet. Auch der wissenschaftliche Nachwuchs kam nicht zu kurz: Ein eigens organisiertes Vernetzungstreffen, verschiedene rechtshistorische Stadtspaziergänge und Exkursionen boten Nachwuchsforscher:innen die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und sich untereinander auszutauschen.
Zusammenfassend bot der diesjährige Kongress ein abwechslungsreiches und bereicherndes Tagungsprogramm und weckt bereits Vorfreude auf den nächsten Rechtshistorikertag.