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University of Graz Faculty of Law News Projekt stärkt akademische Freiheit in der Ukraine
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Wednesday, 10 April 2024

Projekt stärkt akademische Freiheit in der Ukraine

Seminarraum mit Menschen, Lisa Heschl spricht

(c) Uni Graz

Kick-Off-Meeting Ende März in Graz: Erfolgreicher Projektstart für das von Lisa Heschl (UNI-ETC) geleitete Erasmus+-Projekt „Promoting Academic Freedom in Ukraine (FreeAc)”

FreeAc ist eine dreijährige Kooperationspartnerschaft im Bereich der Hochschulbildung (2023-1-AT01-KA220-HED-000164930, 2023-2026), die von der Universität Graz, genauer durch das UNI-ETC und dort von Lisa Heschl, koordiniert wird. Das Konsortium besteht aus der Universität Graz, der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań (Polen), den NGOs World University Service (WUS) (Österreich), CESIE (Italien) und KMOP (Griechenland) sowie den drei teilnehmenden ukrainischen Universitäten Odesa International Humanitarian University, Sumy State University und Taras Shevchenko National University of Kyiv.

Das Projekt zielt in erster Linie darauf ab, die drei ukrainische Partnerhochschulen dabei zu unterstützen, die direkten negativen Auswirkungen des Krieges auf die akademische Freiheit und ihre Komponenten abzumildern und die Freiheit zu forschen, zu lehren, zu studieren sowie die Möglichkeit, Forschungsergebnisse mit einer breiteren Forschungsgemeinschaft auszutauschen, zu stärken. So sollen die ukrainischen Partnerhochschulen unterstützt werden, nicht nur die Kontakte zu vertriebenen Studierenden und dem akademischen Personal, sondern auch zu den Hochschuleinrichtungen in der EU (wieder) herzustellen, indem die interinstitutionelle Zusammenarbeit gestärkt wird und sie zu einem integralen Bestandteil des Europäischen Hochschulraums (EHR) werden. Darüber hinaus sollen 1) durch den Krieg in der Ukraine entstandene Lehrdefizite ermittelt und überbrückt werden, so dass ukrainische Studierende ihr Studium an den drei Partneruniversitäten fortsetzen können; 2) ukrainische Forscher:innen bei der Verbreitung ihrer Arbeit im weiteren europäischen Umfeld unterstützt, und 3) ein Prozess unter Beteiligung verschiedener Interessengruppen eingeleitet werden, um eine strategische Nachkriegsperspektive für den Hochschulsektor in der Ukraine zu entwickeln.

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