Begegnung mit Nobelpreisträger Ales Bialiatski – Stimme der Freiheit aus Belarus
Das Uni-ETC lädt, gemeinsam mit den Ko-organisatoren, zu einer Filmvorführung und anschließender Diskussion mit Ales Bialiatski, Mitbegründer und Vorsitzender des Menschenrechtszentrums Viasna, der führenden Menschenrechtsorganisation in Belarus, ins Graz Museum ein.
Nach der Vorstellung des Films “BIALIATSKI” durch die Drehbuchautor:innen Alexandrina Glagojewa und Yury Butsko führt Wolfgang Benedek, ehemaliger Leiter des Völkerrechtsinstituts der REWI Fakultät sowie Mitbegründer des Uni-ETC, durch die Diskussion mit Bialiatski, in der er die aktuelle Lage in Belarus schildern wird.
Bialiatski, 2022 für seinen Einsatz für Menschenrechte und Demokratie in Belarus mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, war selbst 2021 verhaftet worden und verbrachte mehrere Jahre im Gefängnis, bis er Ende 2025 nach internationalem Druck freigelassen wurde.
Seine Organisation Viasna ist für die Universität Graz zudem keine Unbekannte: 2024 wurde die “International Accountability Platform for Belarus”, an der Viasna beteiligt ist, mit dem Menschenrechtspreis der Universität Graz ausgezeichnet!
Die Veranstaltung findet auf Belarussisch statt und wird ins Deutsche gedolmetscht. Weitere Informationen finden Sie am Flyer hier.
Wenn Sie über die International Accountability Platform for Belarus und ihre Auszeichnung mit dem Menschenrechtspreis der Universität Graz nachlesen wollen, klicken Sie doch hier.
Eine Kooperation von Europäisches Forschungs- und Trainingszentrum für Menschenrechte und Demokratie, Graz Museum, Botschaft des Volkes von Belarus in Österreich, Fachbereich „Global Governance“ des Instituts für Rechtswissenschaftliche Grundlagen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und Institut für Slawistik der Universität Graz.