Law and Politics in Southeast Europe
Der Spezialisierungsschwerpunkt „Law and Politics in Southeast Europe“ richtet sich an Studierende mit einem besonderen Interesse an Südosteuropa. Aufgrund der geografischen Lage und der intensiven Partnerschaft mit universitären und außeruniversitären Einrichtungen wurde diese Region im Jahr 2000 als gesamtuniversitäre Schwerpunktregion definiert.
Ziel des Spezialisierungsschwerpunktes ist es, den Studierenden ein fundiertes Verständnis für die rechtlichen und politischen Systeme der Region zu vermitteln und sie zu befähigen, ökonomische und menschenrechtliche Fragestellungen darin einzuordnen und zu analysieren. Dabei werden sie mit Fragen zu Demokratisierungsprozessen und Phänomenen wie Autokratie, Nationalismus, Rassismus, Diskriminierung und ethnische Konflikte konfrontiert. Eine Schwerpunktsetzung im Privatrechtsvergleich ist möglich. Die Studierenden lernen praxisnah und aktuell, den Prozess der europäischen Integration zu verstehen und kritisch zu analysieren. In der interdisziplinären wissenschaftlichen Auseinandersetzung wird auch die Rolle anderer Akteure (wie etwa Russland, China, Türkei) berücksichtigt.
Lehrveranstaltungen im Wintersemester
- Rechtsvergleichung (Anglo-amerikanischer Rechtskreis)
- Politische und verfassungsrechtliche Systeme im südöstlichen Europa
- Nichtdiskriminierungsrecht und –politik in Südosteuropa
- Sozioökonomische Entwicklung im südöstlichen Europa
- Europa und der Balkan: Von Krise zur Mitgliedschaft?
- Politische und Verfassungsrechtliche Systeme im südöstlichen Europa
Lehrveranstaltungen im Sommersemester
- Europäische Integration und Erweiterung
- Minderheitenrechte in Südosteuropa und darüber hinaus
- Die wirtschaftliche Transformation im südöstlichen Europa
- Rassismus, Rassifizierung und „race“
Sprecherin: Assoz. Prof. Dr. Emma Lantschner
Stellvertreter: Univ.-Prof. Dr. Florian Bieber