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Premiere in Graz: Pre-Moot für die EHRMCC

Dean/Dekan Univ.-Prof. Stefan Storr PHOTOCREDIT: ELSA Graz

Group foto/Gruppenfoto PHOTOCREDIT: ELSA Graz

Team Graz, v.l.n.r: Christina Seewald, Aleksandra Dzięgielewska, Coach Gregor Fischer, Stefan Heiß, Anna Hinterholzer PHOTOCREDIT: ELSA Graz

Impfpflicht, Menschenrechte und Kunst der Rhetorik

Im Zentrum der in diesem Semester bereits zum sechsten Mal ausgetragenen European Human Rights Moot Court Competition (EHRMCC) steht ein fiktiver Fall vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, den die teilnehmenden Studierenden von über 100 Universitäten zuerst in Form von Schriftsätzen aus Sicht der Beschwerdeführer und jener des betreffenden Vertragsstaates der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMKR) zu bearbeiten haben. Diese zentral in Straßburg bewerteten Written Submissions entscheiden sodann über den Einzug ins Finale, das direkt am EGMR ausgetragen wird, wo der Fall dann mündlich in Oral Pleadings zu verhandeln ist. Wie jedes Jahr wurde von den Organisator*innen am EGMR und von ELSA International eine aktuelle Thematik gewählt, die folgende Fragen aufwarf: Wie verhält sich eine staatlich verordnete Impfpflicht zur EMRK? In welche Rechte wird hier eingegriffen, und wie lässt sich ein solcher Eingriff möglicherweise rechtfertigen?

Um den Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihre rechtlich-analytischen und rhetorischen Fähigkeiten vor dem Finale in Straßburg in „Turnieratmosphäre“ unter Beweis zu stellen, organisierte das UNI-ETC gemeinsam mit ELSA Graz und ELSA Deutschland am 19. Jänner 2018 zum ersten Mal den sogenannten Pre-Moot, eine Übungsrunde für das Finale in Straßburg, in Graz. Nach Grußworten von Dekan Univ.-Prof. Stefan Storr, Gregor Fischer (UNI-ETC) und Lea Mayrwöger (ELSA Graz) im neuen Moot Court Raum der Fakultät zogen die Studierenden der fünf anwesenden Teams in einer Vor- und einer Nachmittagsrunde alle Register, um die von Vertreter*innen aller teilnehmenden Universitäten und Sabrina Wittmann (EGMR) besetzen Jurys von ihrer Rechtsmeinung zu überzeugen. Dabei mussten durchaus kritische Zwischenfragen vonseiten der „Richter*innen“ ebenso gemeistert werden wie die knappe Zeit für den Vortrag der Argumente. Hierbei schlugen sich die Teams durchwegs gut, wie am Ende der Verhandlungen von den Jurymitgliedern festgehalten wurde.

Im Anschluss an die Verhandlungen durften die Erfahrungen des Pleading-Tages bei einem gemeinsamen Abendessen ausgetauscht und internationale Freundschaften geschlossen werden. Die Resümees vonseiten der Studierenden, aber auch der angereisten Lehrenden fielen dabei durchwegs positiv aus – einer Neuauflage im Jahr 2019 steht damit nichts im Wege. Das Team des UNI-ETC bedankt sich ausdrücklich beim Dekanat der Fakultät für die Unterstützung und bei Michael Otti von ELSA Graz für die gute Zusammenarbeit!

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