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Die Profession Jurist_in gibt es nicht.

Donnerstag, 18.08.2022

Die Rechtswissenschaften im Umbruch. Ein Lagebericht von Dekan Christoph Bezemek

Was machen Jurist_innen? Die landläufige Antwort könnte wohl sein: Sie werken in der Anwaltei, bei Gericht, in Notariaten oder der staatlichen Verwaltung. Schaut man genauer hin, zeigt sich, wie unglaublich vielfältig ihre Tätigkeitsfelder neben den genannten Kernberufen doch sind: Start-up-Gründerin, Anchorman, Entwicklungshelfer, Politikerin, Lobbyistin, Unternehmerin, Kinderbuchautor... Darum wird zum Teil die Ansicht vertreten, dass es die Profession Jurist_in als solche gar nicht gibt. Ebenso sind Tätigkeiten, die über Jahre typischerweise von Jurist_innen erledigt wurden, im Umbruch. Sie werden zunehmend von automatisierten Prozessen übernommen. Zudem steckt die nationale Rechtsordnung auch längst nicht mehr die Grenzen für juristische Arbeit ab. Ja selbst die Grenze der rechtswissenschaftlichen Disziplin verschwimmt und Herausforderungen der Gegenwart wie Klimawandel oder technischer Fortschritt erfordern interdisziplinäres Know-how etwa im Zusammenspiel mit Klimaforschung, Technik, Philosophie, Ökonomie.

Wie die Rechtswissenschaft dennoch eine Zukunft haben und die rechtswissenschaftliche Ausbildung heute mit mehr als (nur) Wissensvermittlung punkten kann, lesen Sie im Lagebericht von Dekan Christoph Bezemek, der soeben im UPDATE der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz - 2022/23, das einen vielseitigen Blick auf aktuelle Themen an der REWI der Uni Graz wirft, erschien (Seiten 6 bis 9).

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