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Environmental Law Clinic

Was ist eine "Law Clinic"?

Unter einer "Law Clinic" - ein aus dem angelsächsischen Rechtsraum stammendes Konzept - versteht man die Einbindung von Studierenden in die praktische Rechtsberatung. Dies mit dem Ziel, einerseits den Studierenden die Anwendung und Erprobung ihres an der Universität erworbenen theoretischen Wissens an konkreten Fällen zu ermöglichen und andererseits der Praxis wissenschaftlich gestützte Entscheidungshilfen zu bieten.

Worum geht es?

Die Aarhus-Konvention möchte den Zugang zu Gerichten in Umweltsachen verbessern und die Zivilgesellschaft stärker an der Durchsetzung des Umweltrechts beteiligen. Freilich ist die Konvention in Österreich, wie auch ein EU-Vertragsverletzungsverfahren zeigt, noch nicht hinreichend umgesetzt.

Deshalb sollen in Form einer "Environmental Law Clinic" von den Studierenden in Gruppenarbeit gemeinsam mit Umweltorganisationen konkrete praktische Fälle mit Bezug zur Aarhus-Konvention bearbeitet werden. Ab dem SS 2016 wird die Environmental Law Clinic als LV des 3. Studienabschnittes im Diplomstudium Rechtswissenschaften und als Seminar im Doktoratsstudium sowie für Studierende der Umweltsystemwissenschaften angeboten.

Die TeilnehmerInnen sollen in Teams von 3 bis 5 Studierenden aktuelle Fälle aus der Umweltrechtspraxis in Zusammenarbeit mit NGOs und der Steiermärkischen Umweltanwältin bearbeiten. Dazu zählt u.a. das Erarbeiten von Schriftssätzen und Beschwerden an die Verwaltungsgerichte, die Teilnahme an mündlichen Verhandlungen und das Erstellen von Rechtsgutachten für die NGOs

Weiterführend: Bericht über die Law Clinic in der progress (Magazin der österreichischen HochschülerInnenschaft): Löcher im Rechtssystem stopfen (Cornelia Grobner)

Wie sieht der konkrete Ablauf aus?

Die Anmeldung für das SS 2016 erfolgt bis einschließlich 20.02.2016 im UGO. Abhaltungstermine und weitere Informationen zur organisatorischen Details der LV finden sich hier.

Die Law Clinic beginnt mit einer kurzen theoretischen Einführung in das Umweltrecht und insb. die Aarhus-Konvention und einem Workshop über das Verfassen von Schriftssätzen und Anbringen bei Behörden. Anschließend erfolgt die Auswahl der zu bearbeitenden Fälle durch die Studierenden.

Jedes Team wird bei der Bearbeitung "seines" Falles von einem/einer PraktikerIn unterstützt. Die Arbeit an den Fällen erfolgt über den Lauf des Semesters. Die Ergebnisse werden in einer Abschlussveranstaltung am Ende des Semesters präsentiert.

Für die Studierenden besteht darüber hinaus die Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme am Umweltrechtsforum Graz zum Thema "Klimaschutzrecht zwischen Wunsch und Wirklichkeit".

 

  

Was gibt es noch zu wissen?

Für interessierte Studierende besteht darüber hinaus die Möglichkeit, in den Sommerferien ein Praktikum bei den beteiligten NGOs zu absolvieren!

Kontakt

Univ.-Prof. MMag. Dr. Eva Schulev-Steindl
Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft
Telefon:+43 (0)316 380 - 3601

Kontakt

Mag. Miriam Karl
Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft
Telefon:+43 (0)316 380 - 6696

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