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Forschung

Die rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Graz versteht sich als Einrichtung, an der Grundlagenforschung und angewandte Forschung als Komplemente betrachtet und gehandhabt werden. Die Wahrnehmung der Forschungsagenden erfolgt dabei vielfach auf dem Fundament inter- und transdisziplinärer Ansätze, die ein effektives Resonanzverhältnis zu den gegenwärtigen Herausforderungen, denen mit Hilfe rechtlicher Mechanismen zu begegnen ist, sicherstellen.
Eingebettet in lokale, regionale, nationale und internationale Netzwerke verstehen sich die Forscherinnen und Forscher der rechtswissenschaftlichen Fakultät als Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem globalen Diskurs, der es erlaubt, Lösungen für Probleme zu entwickeln, die nicht an den Grenzen einzelner Staaten oder regionaler Verbundstrukturen haltmachen. Zugleich gilt es ungeachtet der universellen Dimension zahlreicher rechtswissenschaftlicher Fragestellungen den Charakter des Forschungsgegenstandes „Recht“ als gebietsbezogenes Phänomen nicht zu vernach­lässigen. 
Neben den geltendrechtlichen und dogmatischen Fächern und in fruchtbarer Wechselwirkung zu diesen widmet sich die an der Fakultät geleistete Forschung in erheblichem Umfang auch den Grundlagen der Rechtswissenschaften. Grundlagenforschung findet hauptsächlich, keineswegs aber ausschließlich im neugeschaffenen Grundlagen-Institut statt; sie zieht sich vielmehr durch die gesamte Fakultät. Auch dadurch unterstreicht die Fakultät im Wettbewerb mit anderen Fakultäten ihre Führungsrolle und ihr Selbstverständnis, vollumfängliche rechtswissenschaftliche Forschung, berufsbezogene Ausbildung und Bildung von Persönlichkeiten zu integrieren.

Allgemein anerkannten Grundstrukturen entsprechend gliedert sich die Fakultät in eigenständige Institute. Diese Einheiten helfen die Lehr- und Forschungs­tätigkeit an der Fakultät zu bündeln und bilden insofern das Dach für eine Vielzahl von Ansätzen und Schwerpunktsetzung. Die Arbeitsbereiche, die den jeweiligen Instituten zugeordnet sind, bilden ihrerseits weitgehend selbständige Forschungseinheiten, die eine konzertierte Betreuung einzelner Schwerpunkte erlauben. Neben den Instituten dienen die Zentren der Fakultät (UNI-ETC, Russian East European and Eurasian Studies Centre das Zentrum für Europäisches Privatrecht sowie das Zentrum für Südosteuropastudien an dem die Fakultät beteiligt ist) als zentrale Forschungsplattformen. 

Auf den an der Fakultät erbrachten Forschungsleistungen aufbauend ist es von entscheidender Bedeutung allgemeine Lehrinhalte mit wissenschaftlichem Anspruch aufzubereiten und zu vermitteln. Die an der Fakultät angebotene Lehre erfolgt damit in hohem Maße forschungsgeleitet. Ebendas wird insbesondere dadurch abgebildet, dass zahlreiche rechtswissenschaftliche Standardlehrbücher von Mitgliedern der rechtswissenschaftlichen Fakultät – zum erheblichen Teil gemeinsam mit Angehörigen anderer Fakultäten aus dem In- und Ausland – verfasst wurden. 
Strukturierte Doktoratsprogramme sichern höchste Qualität im Rahmen der Betreuung der zahlreichen Dissertationsprojekte, die an der Fakultät verfolgt werden. Die Fakultät ist mit dem strukturierten Doktoratsprogramm "Schnittstellen im Wirtschaftsrecht" in der Doctoral Academy vertreten. Außerdem ist sie an fakultätsübergreifenden Doktoratsprogrammen und an internationalen Kooperationen wie dem Joint PhD-Programm "Diversity Management and Governance" beteiligt.

 

 

Forschungsdekan

Univ.-Prof. Mag. Dr.

Christoph Bezemek

B.A., LL.M. (Yale)
Telefon:+43 (0)316 380 - 3301

Forschungsmanagement

Eva Maria Kalivoda

Telefon:+43 (0)316 380 - 6836

Europäische Programme

Hofrat Dipl.-Ing.

Robert Link

Telefon:+43 (0)316 380 - 6519

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